Einstieg in die Datenbankverwaltung mit SQL

Rainer Schulz » 02. März 2011 um 18:08 Uhr

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SQL 

Vorwort

In der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) der heutigen Zeit kann man sich Datenbanken und SQL (Structured Query Language) kaum noch weg denken. Vieles in unserem täglichen Leben behilft sich dieser Technologien und wäre ohne diese (fast) nicht mehr realisierbar. Die Konten- und Kundenverwaltung von Banken und Versicherungen kann man hier beispielshalber nennen.

Im Internet trifft man an jeder Ecke Plattformen welche diese Technologien einsetzen. Nennen kann man hier zum Beispiel Google, Yahoo, Ebay und Amazon, kleinere Seiten wie dieser Blog können aber auch von diesen Technologien profitieren.

Datenbanken

Die am häufigsten verwendete Form von Datenbanken ist sicherlich die relationale Datenbank. In relationalen Datenbanken werden Daten mittels Tabellen in Spalten und Feldern, möglichst redundanzfrei, gespeichert. Da mein Mitstreiter Toni Blonske schon ein paar schöne Beiträge zu diesem Thema verfasst hat, werde ich hier (vorerst) nicht weiter auf dieses Thema eingehen: Link zu Toni's Beträgen.

SQL

SQL ist eine Datenbanksprache für relationale Datenbanken und wird zur Speicherung, Abfrage und Manipulation von Daten/Informationen verwendet. SQL ist von ANSI und ISO standardisiert und findet in fast allen Datenbankmanagementsystemen (DBMS) Verwendung.

SQL-Befehle kann man grob in 2 Kommandoformen unterteilen, die Data Manipulation Language (DML) und die Data Definition Language (DDL).

DML

Mit der DML kann man die Daten in den Tabellen der Datenbank direkt manipulieren. So kann man die Daten zum Beispiel auslesen, bearbeiten oder auch neue Datensätze einfügen.

Beispiele für DML-Befehle
  • INSERT - zum einfügen von Datensätzen

  • SELECT - zum auslesen von Datensätzen

  • UPDATE - zum bearbeiten von Datensätzen

DDL

Mit der DDL kann man Datenbanken und Tabellen erstellen, die Spalten und Felder einer Tabelle festlegen und für diese auch Einstellungen vornehmen.

Beispiele für DDL-Befehle
  • CREATE - zum erstellen von Datenbanken und Tabellen

  • ALTER - zum verändern von Eigenschaften und zur Strukturierung

  • DROP - zum löschen von Datenbanken und Tabellen

Abschließendes

Das soll es für diesen Beitrag erst einmal gewesen sein. Ich werde mich in meinen nächsten Beiträgen weiter mit dem Thema SQL befassen und versuchen etwas Licht in die Sache zu bringen.

 

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JAVA und Netbeans unter Ubuntu 10.10 installieren

Rainer Schulz » 19. Februar 2011 um 22:27 Uhr

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Ubuntu OS 

JAVA Development Kit installieren

JAVA unter Ubuntu 10.10 (32bit) zu installieren ist einfacher als man meinen möchte. Alles was man braucht ist eine Verbindung zum Internet und das Kommandozeilentool "Terminal" von Ubuntu. Wenn das Kommandozeilentool gestartet ist braucht man nur folgende Zeile eingeben und mit Enter bestätigen:

sudo apt‑get install sun‑java6‑jdk

Alles weitere läuft voll automatisch und bedarf, je nach Internetleitung, mehr oder weniger Zeit.

Netbeans installieren (JDK muss installiert sein)

Als erstes gehen wir auf die Netbeans Downloadseite und stellen dort die IDE-Sprache auf Deutsch und die Plattform auf Linux (x86/x64). Danach den Downloadbutton bei dem gewünschten Packet drücken. Es wird eine Datei mit der Endung .sh (z.B. netbeans-6.9.1-ml-javase-linux.sh) heruntergeladen, diese speichern wir auf dem Desktop oder im Rootverzeichniss.

Diese Datei ist ein Shellscript welches wir nicht ohne weiteres ausführen können. Um die Datei ausführbar zu machen, machen wir einen Rechtsklick auf die Datei und wählen ganz unten im Kontextmenü die Eigenschaften aus. Dort gehen wir in den Reiter "Zugriffsrechte" und setzen bei "Ausführen" ein Häckchen bei "Datei als Programm ausführen".

Zugriffsrechte unter Ubuntu einstellen.

Jetzt können wir die Datei doppelklicken und folgen einfach den Installationsanweisungen.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

 

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Wie geht es weiter mit Raischblog

Rainer Schulz » 13. Februar 2011 um 12:33 Uhr

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Netbeans IDE 

Aus zeitlichen Gründen und, zugegeben, meiner eigenen Faulheit hat sich auf dieser Seite einige Zeit nichts getan, dass wird sich nun wieder ändern.

Aktuelle Situation

Da die Hauptlast unserer Ausbildung Momentan bei der Programmiersprache JAVA liegt, werden die meisten folgenden Beiträge sich mit eben diesem Thema beschäftigen. In der Schule codieren wir unsere JAVA-Projekte mit der Netbeans IDE. Ich werde hier einige Projekte vorstellen, die Aufgabenstellung erläutern, einige Lösungsansätze erläutern und den kompletten Netbeans-Projektordner als ZIP-Datei bereitstellen.

Netbeans IDE Links

Aufbau meiner Projekte

Es gibt in jedem meiner Projekte immer nur eine Quelldatei welche die Main-Klasse enthält. Diese Datei heißt immer "Test.java" und ist einzig dazu da, die verschiedenen Algorythmen des Projektes zu testen. Alle anderen .java Dateien enthalten die eigentlichen Klassen und Methoden die zur Lösung der Aufgabenstellung benötigt werden.

Weitere Informationen

Manche meiner Projekte sind etwas Umfangreicher als es in der Aufgabenstellung gefordert ist. Dies kann passieren, wenn ich die Aufgabe interessant finde und mich etwas tiefer in die Materie einlese oder mehrere Lösungsansätze verfolge. Ich werde in meinen Beiträgen dann darauf hinweisen.

 

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Objektorientierte Programmierung

Rainer Schulz » 29. Oktober 2010 um 22:03 Uhr

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oop 

Da unsere Klasse hauptsächlich mit JAVA programmieren wird und JAVA eine objektorientierte Programmiersprache ist, möchte ich den Begriff "Objektorientierte Programmierung" (kurz OOP) etwas unter die Lupe nehmen und versuchen diesen verständlich zu erläutern.

Vorwort

Vorweg ist zu sagen, dass OOP zum Standard geworden ist. In der Ausbildung zum Anwendungsentwickler wird i.d.R. von Anfang an nur dieser Ansatz der Programmierung unterrichtet. Die Entwicklung komplexer Softwaresysteme ohne OOP ist heutzutage eher eine Ausnahme.

Grundlegendes

Der Grundgedanke der OOP ist, Daten und Funktionen, die auf diese Daten zugreifen oder sie manipulieren, eng beieinander in sogenannten Objekten zu halten. Diese Objekte haben den Vorteil, dass die Daten innerhalb dieser nicht versehentlich von anderen Objekten bzw. Methoden manipuliert werden können.

Beispiel

Software an sich abstrahiert Arbeitsschritte die der Mensch in der realen Welt ausführt. Wenn wir uns jetzt z.B. ein Warenlager anschauen, dann erkennen wir, dass die einzelnen Schritte wie Wareneingang, Warenerfassung, Warenlagerung und Warenausgang in einem direkten Zusammenhang zueinander stehen. Jetzt stellen wir uns mal vor, dass das Lager direkt im Büro der Firma ist und alle zusammen in einem Raum arbeiten... wäre das nicht ein schönes Chaos?

Das Beispiel in OOP

Mit der OOP werden wir nun versuchen dieses Chaos zu optimieren. Der erste Schritt den wir machen, ist das Büro und das Lager zu trennen. Wir erstellen also zwei Klassen (wie es in der OOP genannt wird), die Klasse "Büro" und die Klasse "Lager". Die Büroklasse beschäftigt sich nun in einem separaten Raum ausschließlich mir der Büroarbeit, die Lagerklasse mit der Lagerarbeit.

Im Objekt Lagerklasse legen wir Methoden für den Wareneingang, die Warenerfassung, die Warenlagerung und den Warenausgang an. Diese stehen dann nur im Lagerklassenobjekt zur Verfügung und werden von der Büroarbeit nicht mehr behindert bzw. behindern diese auch nicht mehr.

Abschließendes

Ich hoffe ich konnte euch die Idee die hinter der OOP steht etwas näher bringen und wünsche euch eine geruhsame Nacht.

 

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Grundlagen der Programmierung

Rainer Schulz » 26. Oktober 2010 um 17:21 Uhr

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Programmierung 

Programme und Programmiersprachen

Was ist ein Programm?

Ein Programm ist eine Folge von Anweisungen zur Lösung einer Aufgabe durch den Computer.

Was ist ein Algorithmus?

Ein Algorithmus ist eine endliche Folge von Anweisungen. Die Anweisungen eines Algorithmus müssen eindeutig und ausführbar sein. Bei Anwendung der gleichen Eingangsdaten in den Algorithmus liefert dieser immer das gleiche Ergebnis.

Was ist eine Programmiersprache?

Eine Programmiersprache ist eine künstliche Sprache zur Kommunikation mit dem Computer. Mit dieser Sprache werden Computerprogramme geschrieben.

Der Sprachtext nennt sich Quellcode. Dieser Quellcode muss in einen Maschinencode (1001 0011) übersetzt werden. Das Übersetzen erfolgt durch Compiler-Programme.

Beispiele für Programmiersprachen

  • C, C++, C#

  • JAVA

  • Visual Basic

  • BASIC

  • PHP

  • JavaScript

Begriffe in der Programmierung

Strukturierte/Objektorientierte Programmierung

Bezeichnen eine Methodik des Programmierens.

Strukturiertes programmieren

Heißt Daten und Funktionen getrennt zu behandeln. Beim Programmentwurf werden vor allem Struktogramme und Entity-Relationship-Diagramme (ER-Diagramm) genutzt.

Struktogramme

Ein Nassi-Shneiderman-Diagramm oder Struktogramm (genormt in der DIN 66261) ist eine Darstellung von Programmentwürfen im Rahmen der Methode der strukturierten Programmierung.

Schema eines Struktogramms

Objektorientiertes programmieren

Heißt Daten und Funktionen gemeinsam zu betrachten. Diese werden als Eigenschaften und Methoden in einer Klasse festgelegt. Diese Klasse beschreibt das Verhalten von Objekten.

Softwareentwicklung

  • Anforderungsanalyse

    » Aufgabenstellung erarbeiten

  • Programmentwurf

    » Skizzen und Modelle anfertigen

  • Codieren

    » Quellcode aufschreiben, ausführbare Datei erstellen

  • Test

    » Funktionsfähigkeit nachweisen, Fehler beseitigen

  • Dokumentation

    » technische Beschreibung das fertigen Programms

Top Down, Bottom Up, Forward Engineering

Diese Begriffe beschreiben Prinzipien des methodischen Herangehens an die Entwicklung von Software.

  • Top Down

    » Entwicklung von der allgemeinen Aufgabenstellung bis zum detaillierten Modul.

  • Bottom Up

    » Entwicklung vom einzelnen Modul bis zum komplexen System.

  • Forward Engineering

    » Entwicklung vom abstrakten Modell bis zum konkreten Programm.

 

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